In ihrem Buch "Gott und die Welt" erzählt Marie Luise Kaschnitz von einer Welt, die sie nicht wiedererkannt.
Wie alles noch gleich aussieht, sich aber anders anfühlt. Fremd. Kälter.
Und trotzdem leben wir in dieser Welt. Eine Welt, die Jesus gekreuzigt hat.
Und er kam trotzdem wieder.
Wenn wir im Halbschlaf durchs Leben stolpern, weil Funktionieren alles ist, was noch drin ist.
Wenn wir feststellen, dass uns die meisten Dinge einfach egal sind inzwischen.
Dann ruft Gott: wach auf.
Ist Lob weniger wert, wenn es nicht von Herzen kommt?
Würdest du immer lieber die Wahrheit hören, oder die
Prise unaufrichtige Freundlichkeit?
Eine Erwartung ist keine Anweisung.
Sie ist ein Wunsch, den jemand formuliert. Entweder an eine andere Person oder an sich selbst.
Ob und in welcher Form sie erfüllt wird - entscheidet alleine derjenige, an den sie gestellt wird.
Warum nicht jede Zerstörung zerstörerisch ist - sondern manchmal das unvermeidliche Ende eines toxischen Stillstands.
Manchmal bedeutet Liebe loslassen.