Ein gesunder Geist wohnt in einem gesunden Körper.
Das ist leider so nicht ganz richtig. Aber der Zusammenhang ist es. Wer sich um seinen Körper kümmert, der zieht die Seele mit. Und wer auf sich und sein Herz achtet, dem geht es auch besser. Was reinigt aber meine Seele? Was ist das Entgiftungsprogramm für mein Herz?
Wer nur sich selbst gehört ist frei. Aber man ist auch alleine. Alleine Verantwortlich und alleine zuständig. Wo gehörst du hin?
Ist Perfektion schön? Oder ist wahre Schönheit die Weigerung sich von all dem Mist erschlagen zu lassen? Etwas mit Dornen, das blüht auch wenn der eisige Wind weht.
Fragst du um Hilfe, wenn du was nicht kannst? Oder gibst du Aufgaben nur ab mit so einer kleinen Regieanweisung. Mit Erwartungsmanagement. Das soll man dann doch bitte so machen. Aber eigentlich... Ach eigentlich machst du es lieber selbst.
Damit einer gewinnt, muss einer verlieren. Ist so oder? Und dann schauen wir sofort einmal nach oben, wer denn besser war als ich. Das verknüpft deinen Wert und deine Würde mit einem ständigen Vergleich. Jesus sagt es geht anders.
Weihnachten ist Realitätsflucht. Und das ist gut so.
Wir hüllen uns in eine fix und fertiges Gefühlskonstrukt.
Wir entkommen unserem Alltag und der Welt für eine kurze Weile.
Und Gott begegnet uns auf dieser Flucht.
Und beim Zurückkehren.
Und in jedem Moment dazwischen.
Fehler sind eine Entscheidung im Moment. Sie sind kein Zustand und keine Wesensbeschreibung. Mit Fehler umzugehen, heißt akzeptieren. Es bedeutet nach vorne schauen, mit dem Gepäck, das du trägst.
zwischen "nicht mehr" und "noch nicht" liegt ein Raum. Ein Dazwischen.
Warten ist aber kein passives Geschehen. Im Warten geschieht Wachstum.
Alleine sein kann sich warm anfühlen. Ein Tee, Ruhe, Zeit auf der Couch.
Einsamkeit sucht sich keiner aus. Einsamkeit ist ein Schmerz. Da fehlt was.
Wie gehen wir damit um?